Kennwerte zur Faulgasverwertung
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Anlagenteil
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übliche Werte [kwh/EW.a]
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optimaler Bereich [kwh/EW.a]
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Opt. Bereich
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Mischschlammanfall (davon etwa 30 - 40 % Primärschlamm) |
g TRMS/EW.d l /EW.d (6 %TR)
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70 - 90 1,2 - 1,5
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Glühverlust im Mischschlamm
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50 - 70
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60 - 70
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Faulraumvolumen
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m³/1.000 E
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25 - 100
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20 -30 1)
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| TR-Abbau im Faulturm |
%
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20 - 50 bez. auf TRMS
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Faulgasanfall
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l/kg Trabgebaut l/EW.d
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300 bis 900 5 - 30
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700 - 900 25-30 2)
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| Gasspeichervolumen |
l/EW
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3 - 20
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5 - 15 3)
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Wirkungsgrad BHKW Gasmotoren Zündstrahlmotoren
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% %
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25 - 35 28 - 35
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32 - 35 32 - 38
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| Stromerzeugung |
kWh/EW.a
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10 - 20
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> 20
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Eigenversorgungsgrad für Strombedarf
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% bez. auf Gesamtverbrauch
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0 - 70
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90 - 100 4)
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Anmerkungen:
- Das Faulraumvolumen wurde i.d.R. für 20 d Aufenthaltszeit ohne maschinelle Voreindickung des Mischschlammes ausgelegt. Bei maschineller Voreindickung des Überschußschlammes bieten heute viele Faultürme Reserven f ür zusätzliches Substrat.
- In Einzelfällen und bei Nutzung der Kofermentation von Bioabfällen etc. bis zu 50 l/EW.d möglich. Bei Anlagen mit Denitrifikation wird die Vorklärung oft stark verkleinert. In diesen Fällen kann der Faulgasanfall wegen verringerter PS-Menge auf Werte unter 10 l/EW.d zur ückgehen.
- Das optimale Volumen des Gasspeichers hängt stark vom Rhythmus der Schlammbeschickung im Faulturm und der gewählten Betriebsweise bei der Faulgasverwertung ab.
- Sofern zusätzliches Substrat mitgefault wird (Kofermentation), kann sogar ein Überschuß an Strom produziert werden. Ein Eigenversorgungsgrad von nahezu 100 % ist allerdings meistens mit hohem Investitionsaufwand verknüpft. Das betriebs- oder volkswirtschaftliche Optimum muß im Einzelfall ermittelt werden.
Die Benutzungsdauer sollte nicht wesentlich unter 5.000 h liegen bzw. der Lastfaktor sollte kleiner als 2 sein. Ansonsten ist eine Lastabwurfschaltung sinnvoll.
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